

Als Ergebnis Ihrer Bemühungen
in der Bewerbungsphase bieten sich Ihnen verschiedene
Jobmöglichkeiten. Die Entscheidung, ob Sie ein Stellenangebot
annehmen sollen, die Wahl
zwischen mehreren Arbeitsangeboten oder der Entschluss, ein
Angebot abzulehnen und weiter nach anderen Gelegenheiten Ausschau
zu halten, sind alles mögliche Situationen, mit denen Sie im
Laufe Ihrer Stellensuche konfrontiert werden können. Der Schlüssel
zu einer richtigen Entscheidung in diesen Situationen ist der
Vergleich zwischen dem, was die zur Verhandlung stehende Gelegenheit
zu bieten hat und den von Ihnen definierten
Beruflichen Wunschvorstellungen.

Um festzustellen, was Ihnen
die jeweilige Arbeitsgelegenheit offeriert, müssen Sie mit dem
künftigen Arbeitgeber Verhandlungen führen. In der nächsten
Sektion beginnen wir eine Erörterung dieser Verhandlungen.
In einem Verhandlungsprozess
kommen zwei Parteien zu einer Übereinkunft hinsichtlich der
Regeln und Vereinbarungen, unter denen sie zusammenarbeiten
wollen. Keine der Parteien ist zunächst bereit, seinen Spielraum
offen zu legen. Der Arbeitgeber möchte nicht verraten, wie viel
Geld oder Zusatzvergünstigungen er bereit ist zu zahlen und
der Klient weigert sich zu sagen, welches das niedrigste Einkommensangebot
ist, das er zu akzeptieren bereit wäre.
Das formelle "Verhandlungsfenster"
öffnet sich erst, wenn ein konkretes Angebot gemacht wird. Da
Sie jedoch mit dem ersten Kontakt beginnen, sollten Sie Ihre
wichtigsten Forderungen vorher abwägen, bevor die Verhandlungen
konkret werden.
Die folgenden wichtigen Richtlinien sollten Sie
beachten, wenn Sie Ihre Verhandlungsstrategie festlegen:
-
Merken Sie sich eine
Grundregel des Verkaufs: nennen Sie niemals einem Käufer
den endgültigen Preis, wenn er noch keine Zusage gemacht
hat
-
Verhandlungen brauchen
Zeit und der zeitliche Ablauf ist essenziell
-
Sie sollten gut vorbereitet
sein und Ihre Hausaufgaben machen, bevor Sie in ernsthafte
Verhandlungen eintreten. Das wird Ihre Erfolgschancen beträchtlich
steigern
-
Das Verhandeln ist
ein Prozess, der beginnt, wenn Sie den ersten Kontakt mit
dem potentiellen Arbeitgeber haben
-
Wenn es zum Beispiel
zu Ihren Beruflichen Wunschvorstellungen gehört, dass Sie
durchschnittlich nicht mehr als ein bis zwei Tage pro Woche
reisen oder dass Sie nicht umziehen wollen, außer wenn die
Firma die Kosten übernimmt, sollten Sie solche Punkte frühzeitig
während der Verhandlungen bekannt geben.
Vermeiden
Sie es, sie zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel zu bringen,
weil das den Abschluss gefährden könnte.
-
Geld, das auf dem Verhandlungstisch
zurückgelassen wird, ist für immer verloren. Dieser Verlust
ist umso schmerzlicher, wenn Sie bedenken, dass Bonus und
Gehaltssteigerungen auf der Basis Ihres Grundgehalts berechnet
werden
-
Jede Situation ist
einmalig
-
Verhandeln ist sowohl
eine Kunst als auch eine Wissenschaft
-
Beginnen Sie zu verhandeln,
wenn Sie entdecken, dass Sie die Bedürfnisse des Arbeitgebers
innerhalb der Toleranzgrenzen beider Seiten erfüllen können
-
Es bedarf offener,
vernünftiger und ehrlicher Diskussion sowie Flexibilität.
Es bedarf außerdem der Fähigkeit, nicht von einer falschen
Annahmen auszugehen, was die andere Seite will oder denkt
-
Das Ziel von Verhandlungen
ist es, einen Kompromiss zu finden, bei dem beide Parteien
das Gefühl haben, die meisten ihrer Bedürfnisse und Wünsche
wurden erfüllt. Das ist eine "win-win"-Situation, ein Gewinn
für beide Seiten.
DBM stellt
den Klienten die langjährige Expertise seiner Berater bei den
entscheidenden Vertragsverhandlungen zur Verfügung und gibt
juristische Unterstützung bei der Erstellung eines Anstellungsvertrags.